Motivation im (Arbeits-)Alltag mit dem Mantra Passwort

In diesem Post möchte ich für dich meine Yogaerfahrung mit meinen IT-Kenntnissen verbinden, und zwar in Form einer praktischen Methode, deinen Geist regelmäßig auf etwas Positives zu lenken und gleichzeitig die Sicherheit eines deiner Passwörter zu erhöhen.

Ein häufiges Dilemma, das mir in meinen Berufsjahren in der IT immer wieder begegnete war das des sicheren Passwortes. Es gibt bestimmte Regeln und Kriterien, die ein Passwort erfüllen muss, um als sicher zu gelten. Es soll unterschiedliche Buchstaben, Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen enthalten und eine teilweise vom IT-System oder dem Unternehmen vordefinierte Länge haben. Blöd nur, dass solche sicheren, aber auch kryptischen Passwörter schnell wieder vergessen werden. Post-It in der Schreibtischschublade gilt nicht 😉 Wie finde ich nun ein sicheres Passwort, dass ich mir gut merken kann? Dazu zeige ich dir gleich eine Merksatz- oder Eselsbrücken-Anleitung.

Im Yoga gibt es ein schönes Mittel, um den Geist zu fokussieren, zu mehr Klarheit zu gelangen, ein Mantra. Dabei bedeutet die Silbe „Man“ Denken und „Tra“ Werkzeug, ein geistiges Werkzeug also. Als Mantra wird klassisch eine heilige Silbe, ein Wort oder ein Vers bezeichnet. „Zauberspruch“ ist auch eine mögliche Beschreibung. Seine Kraft entfaltet ein Mantra durch die Wiederholung, still im Geiste, gesprochen oder auch gesungen. Ein Mantra kann aber auch ein selbst gefundener kurzer Satz sein, der meinen Geist positiv stimmt. Nach meiner Erfahrung kann ein solcher Satz eine wunderbare Kraft im Alltag entwickeln, wenn er regelmäßig wiederholt wird, z.B. jedes Mal wenn ich mich in ein IT-System einlogge. Ich habe vor ein paar Monaten damit begonnen, für einen bestimmten Login einen kraftvollen Satz zu verwenden und mich damit regelmäßig motiviert.

Die folgende Merksatz-/Esselsbrücken-Anleitung kann dir helfen, ein persönliches, sicheres Mantra Passwort zu kreieren. So bist du sicher am Rechner unterwegs und übst gleichzeitig eine Form von Yoga 🙂

Schritt 1

Finde dein persönliches Mantra (evtl. mit Unterstützung eines/r Yogalehrer/in). Es sollte zielgerichtet und positiv formuliert sein. Also nicht „Ich möchte nicht mehr…“, sondern „Ich werde…“. Und behalte es natürlich für dich.

Ein Beispiel (bitte später nicht verwenden ;-)):

Ich vertraue dem Leben in jedem Augenblick.

Schritt 2

Löse aus deinem Mantra jeweils die Anfangsbuchstaben der Worte heraus:

Ich vertraue dem Leben in jedem Augenblick.

Kombiniere dein Mantra mit Zahlen. Evtl. ein Datum, das für dich Bedeutung hat (nicht unbedingt ein Geburtstag oder Jahrestag).

1506IvdLijA

Schritt 3

Je nach Länge und Sicherheitsanforderungen suche dir noch ein Sonderzeichen heraus, das du an ein Ende oder die Mitte setzt und dir bildlich vorstellen kannst, z.B. ein Sternchen für einen schönen sommerlichen Nachthimmel.

1506*IvdLijA

Schritt 4

Für mehr Sicherheit bringe alle Zeichen in eine willkürliche Reihenfolge.

z.B.: 1*IAijdv605

Sieht doch schön aus, oder? Kryptisch, aber doch verständlich für dich.

Viel Spaß bei deiner „Yoga-IT“-Praxis!

Namasté