Wie werde ich meine Rückenschmerzen los?

Ganz ehrlich, ich würde diese Frage nicht aufwerfen, wenn ich sie mir nicht schon unzählige Male selbst gestellt hätte. Laut Statistik bin ich nicht allein, ca. 80% der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Und nachdem du bis hierhin gelesen hast, nehme ich an, dass du entweder auch dazu gehörst oder zumindest jemanden kennst. Was ich hier schreibe basiert also auf meiner eigenen Erfahrung und ich kenne sowohl leichte, mittlere, schwere als auch höllische Schmerzen.

Das Schwierige dabei, ca. 80% der Rückenschmerzen sind unspezifisch, d.h. wenn du zum Arzt gehst wird er in diesem Fall keine (eindeutige) Diagnose stellen können. Nicht nur körperliche Faktoren, sondern auch die Psyche hat einen nicht unerheblichen Einfluss, z.B. unbewusstes Verspannen in stressigen Situationen.

Was also tun? So individuell die Schmerzursache und auch -wahrnehmung sein kann, so individuell ist auch der Weg der Heilung. Ich bin der festen Überzeugung, dass es für jeden diesen Weg gibt. Er muss nur gefunden werden.

Der entscheidende erste Schritt ist meiner Meinung nach die Erkenntnis, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, ihn zu finden und zu gehen. Eigenverantwortung und nicht jammern und alles meinem Arzt zuschieben. Dazu gehört auch das Vertrauen in mich selbst und meinen Körper. Natürlich gibt es Situationen, in denen medizinische Maßnahmen, schlimmstenfalls sogar eine OP unumgänglich sind. Gut, dass die Medizin heute so weit ist und helfen kann. Aber anschließend in Lethargie zu verfallen uns darauf zu bauen, dass von selbst alles gut wird ist nach meiner Erfahrung die falsche Einstellung.

Aber wie soll ich das schaffen? Woher kommt das Vertrauen und wie werde ich die Angst los, dass ich womöglich den falschen Weg gewählt habe?

Einer von vielen möglichen Möglichkeiten ist Yoga. Einerseits als Wegweiser und andererseits als konkrete Maßnahme (in Form spezieller Rückenübungen).

Yoga hat mich zwar nicht in dem Sinne geheilt, dass ich nie wieder Probleme hatte, aber die Praxis hat mir auf allen Ebenen diesen oben beschriebenen Schritt der Selbstverantwortung und Vertrauen in das Leben selbst gelehrt, die sich natürlich auch in andere Lebensbereiche übertragen lässt. Und ich habe gelernt mit den Herausforderungen zu wachsen und ihnen positiv zu begegnen. Darum habe ich für den Artikel kein schmerzverzerrtes Foto gewählt, sondern ein Symbol dafür, wo es ohne Schmerzen hingehen soll 😉

Wenn du jetzt Lust bekommen hast Yoga mit mir zu üben, dann schau doch auf meiner Website vorbei und melde dich gerne persönlich bei mir.

Ganz wichtig, bevor du mit Körperübungen beginnst, lass bestehende Schmerzen von deinem Arzt abklären.

Wie Yoga dann tatsächlich den Rücken stärken kann folgt im nächsten Artikel.

Namasté und alles Gute!